„Das Konzert ist das Ergebnis von vielen Jahren“, meinte Juri Artamonov. Der Leiter des Chores „Musica Nova“ ergänzte, dass die Gruppe für den Auftritt „die besten Stücke ausgesucht“ hat. Und tatsächlich erwartete die rund 170 Gäste in der Stiftskirche unter dem Motto „Sing a song“ eine „stilistisch breit gefächerte Palette“, die die Beiträge des Männergesangsvereins „Edelweiß“, dem „Musica Nova“ angehört, und die klassischen Stücke von Pia Berelsmann und Karla Brüning komplettierten.

Bild und Bericht wurden freundlicherweise bereitgestellt von Björn Igelbrink, Westf. Nachrichten

„Die musikalische Zeitreise durch die 60er und 90er Jahre“, so Chorsprecherin Elisabeth Püning in ihrer Begrüßung nach dem ersten Beitrag „Sing a new song“, soll durchaus zum Schnipsen oder Klatschen einladen. Sie dankte der Pastorin Ulrike Wortmann-Rotthoff, dass das Konzert in der evangelischen Stiftskirche stattfinden konnte. Die zwölf Sängerinnen und Sänger begleitete Juri Artamonov am Keyboard, wobei er allerdings ebenso Instrumentalstücke am Piano intonierte wie beispielsweise „Michelle“ von den Beatles.

Zum Repertoire von „Musica Nova“ zählte unter anderem mit „Let it be“ ebenfalls ein Werk der Beatles. Weitere englischsprachige Lieder wie „Hail Holy Queen“, „Mister Sandman“ oder „I say a little prayer“ wechselten sich mit (platt-)deutschen Stücken ab. So erklang mit „Ji glöövt“ etwa ein von Artamonov vertonter zeitgenössischer Text. Hermann Hesses „Im Nebel“ erklang ebenso wie „Ik hebb di leev“ oder „Veel to old“.

Der Männergesangverein präsentierte unter Artamonovs Leitung beispielsweise „Das Morgenrot“ oder „Die Welt ist voller Wunder“ sowie als Abschluss des Konzerts gemeinsam mit „Musica Nova“ etwa „Quando, Quando“, wo der Funke zum Publikum vollends herüber sprang. Mit den Beiträgen von Pia Berelsmann und Karla Brüning ertönten unter anderem Instrumentalstücke aus der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart oder ein Straßenmusiktitel, „The Dancing Donkey“ von Uwe Heger. Insgesamt war das Konzert somit eine abwechslungsreiche und bunte Mischung, die für Freude sorgte, womit es einen Wunsch des Chorleiters erfüllte.

„Das Konzert ist perspektivisch wichtig“, beschrieb es Juri Artamonov, gerade weil beide Chöre ihre Identität behalten sollen. Die Chorsprecherin Elisabeth Püning lud Interessenten ausdrücklich ein, bei „Musica Nova“ mitzusingen. Gemeinsam mit Pastorin Ulrike Wortmann-Rotthoff plane die Gruppe als nächstes eine vorweihnachtliche Meditation in der Stiftskirche, die am dritten Adventssonntag um 17 Uhr beginnt. „Wir proben immer montags von 20 bis 22 Uhr im Stiftshaus“, fügte Püning hinzu. Und wer erst im neuen Jahr einsteigen wolle, könne im kommenden Mai bei einem Konzert in Tecklenburgs französischer Partnerstadt Chalonnes-sur-Loire mitwirken.

Von Klassik bis Oper und Pop

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