Neuigkeiten zum Vereinsrecht

Corona hat uns alle fest im Griff, Veranstaltungen sind nicht möglich, Proben momentan gar nicht und Vorstandssitzungen entweder per Videokonferenz oder telefonisch. Was ist an Vorstandsarbeit möglich? Und die Jahreshauptversammlung? Kann die stattfinden?

Die meisten Satzungen enthalten auch den Punkt „Jahreshauptversammlung“. Sie ist mit der wichtigste Termin im Chorjahr. Wahlen, Finanzen und Termine werden besprochen und abgestimmt. Nur, was mache ich als Vorstand, wenn die Versammlung dieses Jahr nicht abgehalten werden konnte? Was muss ich dann beachten oder wie kann ich die Versammlung alternativ abhalten?

Wir dürfen mit Zustimmung der Autoren hier 2 Informationen veröffentlichen, die sich genau mit dieser Fragestellung beschäftigen.

Aus der Zeitschrift „Geld & Recht“ den Artikel von Herrn Wilhelm Achelpöhler aus Münster, Fachanwalt für Verwaltungsrecht Keine Jahresversammlung?
Aus dem CV NRW den Artikel „Vereinsrecht Coronapandemie“ von Herrn Christoph Krekeler, Vizepräsident „Recht“ im CV NRW Vereinsrecht Coronapandemie

Männer Chor Recke ehrt verdienstvolle Mitglieder

Der MGV Recke wurde am 10.10.1985 gegründet und lässt auf den Tag genau die Ereignisse der vergangen 35 Jahre Revue passieren.

Der Vorstand um Werner Risse hatte alle aktiven Sänger mit ihren Ehefrauen zu einer Kaffeetafel im Hotel Gronheide eingeladen. Leider war kein Chorgesang, bedingt durch die Corona Pandemie, möglich.

Dann folgte die Ehrung von einem verdienten Sänger und des Chorleiter.

Von links: Bernd Hammer Chorleiter, Friedel Snethkamp SK., Werner Risse MGV Recke, Rudi Ostendorf 1. Schriftf.

Bernd Hammer wurde für 25–jährige Chorleitertätigkeit und Rudi Ostendorf für 25 Jahre als erster Schriftführer geehrt.

Friedel Snethkamp, Vorstandsmitglied des Sängerkreises Nordwestfalen, führte in humorvoller Weise die Ehrungen des Chorleiters und Schriftführers durch und schildertet die besonderen Verdienste der Geehrten.

Anerkennung für die rührige Vereinsarbeit der vergangen 35 Jahre, die vielen Konzerte und Aufführungen, sowie die jährlichen Vereinsausflüge beeindruckten dem Sängerkreisbeauftragten.

Zwangspause im Vereinsleben trifft Setteler Chor heftig

Kein Plattdeutsches Theater – Keine Chorproben – Keine Konzerte

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für das Vereinsleben sind in ihrer Gänze überhaupt noch nicht abzuschätzen. „So eine Situation ist für uns alle völliges Neuland und wird mit Sicherheit ihre Spuren hinterlassen“, sagt der Vorsitzende Ralf Krumme vom MGV „Heimatklang“ Settel. Die Krise trifft uns besonders hart, denn wir mussten drei ausverkaufte Aufführungen des Plattdeutschen Theaterstückes „Oll wä Schwien hatt“ in der Gempt-Halle, das Konzert „Deutsche Pophits“ des Kleinen Chores am 10. September, unser besonders urig geplantes 50. Setteler Bierfassrollen im August und natürlich die Chorproben für das Chorkonzert im Frühjahr 2021 absagen. Insbesondere der Ausfall der Theatervorstellungen mit den dafür entstandenen Kosten für die Gempt-Halle, die Ton- und Lichttechnik und Werbekosten reißen ein großes Loch in die Vereinskasse. Vom Arbeitsaufwand für den Bühnenauf- und Abbau und Bestuhlung mal ganz abgesehen. Da kein Ende der Pandemie absehbar ist, musste der MGV-Vorstand in Abstimmung mit der Gempt-Halle nun auch die bereits geplanten Ersatztermine der Aufführungen am 27./.28./29. Oktober absagen. „Es tut uns sehr leid für alle Theaterfreunde und auch für unsere engagierten Laienspieler“, bedauert Spielleiter Hartwig Nüßmeyer und teilt mit: „Wir verschieben das Theaterstück nun komplett ins Frühjahr des nächsten turnusgemäßen Spieljahres 2022“ Alle bereits erworbenen Eintrittskarten behalten dafür ihre Gültigkeit und können terminlich untereinander getauscht werden. Der Kartenvorverkauf startet dann im Dezember 2021 komplett neu. Karten, die nicht mehr in Anspruch genommen werden, können bis zum 30. September per Post unter Angabe der Konto-IBAN zwecks Erstattung an Walter Schallenberg, Rethstr. 38, 49525 Lengerich, (Tel. 05481-997785) zurückgeschickt werden. Er gibt auch Auskünfte zu Kartenbestellungen.

Sowohl die Sänger des MGV „Heimatklang“ als auch die Mitglieder des Kleinen Chores haben seit Anfang März keine Chorprobe mehr durchgeführt. „Solange kein Impfstoff vorhanden ist, wird Chorgesang in der gewohnten Probenform nicht möglich sein“, stellt Chorleiter Andreas Oeljeklaus nüchtern fest. Und auch Vereinswirtin Christa Stöppel vom Gasthaus Beumer-Stöppel, wo die „Heimatklang-Sänger“ seit ihrer Gründung im Jahr 1926 ununterbrochen proben, beklagt: „Ihr fehlt mir montags schon sehr – so eine lange Zeit ohne Gesang hab ich hier noch nie erlebt“. Aus Altersgründen hat sie jetzt die Gaststätte an ihre Tochter Astrid Kahmann übergeben, wird aber weiterhin für ihre treuen Sänger hinter der Theke stehen. Wie die Auswirkungen nach Ende der Pandemie aussehen werden, mag Vorsitzender Krumme aktuell nicht einzuschätzen. „Da wir ein sehr intensives Vereinsleben pflegen und viele Mitglieder auch privat befreundet sind und sich zwischenzeitlich zu Aktionen und Radtouren treffen, bin ich doch sehr zuversichtlich, dass uns ein reibungsloser Neustart gelingen wird. Schließlich brennen alle auf ein Wiedersehen mit ihren Sangesfreunden“. Und auch Chorleiter Andreas Oeljeklaus ist sich sicher: „Gegen das Singen im Chor hat das Virus auf Dauer keine Chance“. Alle Informationen findet man auch unter www.mgv-settel.de

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